Loop Sessions: Liquid, Tribes of Jizu und breakende Necks.

Am 30.01.2015 fand im b-hof eine Veranstaltung statt, auf die ich ausnahmsweise mal nicht selbst gestoßen bin.  Und zwar waren die „Loop Sessions“ angekündigt. Auf dem Line-Up standen: Die Tribes of Jizu, Keno, Maniac und Liquid. Zu meiner Schande muss ich gestehen das mir außer Liquid niemand wirklich etwas sagte. Den wiederum (also Liquid) kannte ich bereits von der gemeinsamen Platte mit dem BBou (Boarischa Bou) namens Bavarian Wasted Youth. Von BBou ist übrigens auch der absolute Kracher „Bazis wissen wer da Bbou is“.

Das bedeutet das ich auch bereits Erfahrungen mit Mundartrap hatte. Denn genau dieses Genre bedient Liquid. Neben den wirklich guten Performances der einzelnen MCs haben mich allerdings am meisten die „Tribes of Jizu“ beeindruckt. Die bildeten nämlich die instrumentale Untermalung zu den Raps. Wobei „Untermalung“ wirklich untertrieben ist. Das Musikerkollektiv legte nämlich einen unglaublich geilen fett groovenden Flokatiklangteppich unter die Lyrics. Ich bin sowieso ein großer Verfechter von Livebands auch bei Hip Hop Konzerten und die Tribes of Jizu sind der beste Beweis warum dies einen „einfachen“ DJ um Längen schlägt. Die Musiker können auf den Vibe der Rapper und des Publikums eingehen und der Groove ist einfach viel besser zu spüren als nur von einer Platte. Natürlich haben die Tribes auch einen DJ am Start der Cuts liefert aber die Turntables sind hier nicht alleinige Band sondern einfach ein weiteres Instrument im Ensemble. Wer also irgendwo als Supportband mal die Tribes of Jizu liest: Hingehen und bitte aufpassen sich durch ausartendes Kopfnicken nicht den Nacken zu brechen.

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